Wer beim Münchner Oktoberfest nur an laute, volle und abendliche Bier-Events in großen Festzelten denkt, ist noch sehr jung oder hat noch keinen Fortgeschrittenenkurs in Wiesn-Kulinarik belegt, der in die Geheimnisse der auch und vor allem vormittags und mittags kredenzten Spezialitäten abseits des lauten Bierkonsums eingeweiht hätte.
Frische Mohrenköpfe, Kaiserschmarrn, Quarkstrudel, Topfen- und Gernknödel schmecken zum Frühstück ab 9:00 Uhr genauso gut wie mittags als Nachspeisen zu Enten, Ochsen oder Steckerlfischen außerhalb der Mammutzelte in den dann beschaulichen Cafes und Kleingaststätten auf der Wiesn. Wenn dann abends der große Massenansturm hereinbricht, sollte man wieder verschwunden sein oder sich in Zelten verstecken, die nicht als Partyhochburgen gelten, es sei denn, man mag gerade dies. Mehr Insidertipps lesen Sie hier.
Köstliche Frittatine in Neapel
Neben einer Pizza Margherita, deren Erfindung von Neapel beansprucht wird, sollten Sie dort unbedingt Frittatine essen, wenn Sie in den Gassen der Altstadt unterwegs sind und Appetit auf ein leckeres einheimisches Grundnahrungsmittel haben, das dort an vielen Ecken angeboten wird.
Was Frittatine sind, ist schwer zu beschreiben, vielleicht eine Art frittierte Spaghetti-Burger, was wahrscheinlich eine schlimme Beleidigung für jedes Frittatina ist; deshalb lesen Sie hier selbst oder noch besser, sehen Sie zu, wie man sie macht:
photo credit: Caffé del professore via photopin (license)
Italienische Sagre-Events
Das wilde Pferderennen durch die Gassen von Siena oder die historische Gondelregatta in Venedig sind weltbekannt, wer aber kennt schon die kleineren, unbekannten Feste mit gutem Essen – Sagre genannt – die im Sommer in ganz Italien abgehalten werden? Oder haben Sie schon einmal vom Festival della Taranta im Salento gehört, wo im August mehrere Wochen lang Musik und Volkstänze die Stadt- und Dorfplätze beherrschen und sich im Örtchen Melpignano –
wie von der Tarantel gestochen – in wilden Tänzen Tausende das Gift herausschütteln? Ebenso beeindruckend sind die von Gläubigen veranstalteten Prozessionen mit übergroßen Kerzen, die in San Marco d’Alunzio auf Sizilien jeweils von 8 starken Männern durch die Zuschauermassen getragen werden, ganz zu schweigen von der Schlangenprozession mit echten Reptilien in Cocullo, dem Schneckenrennen in Gesico auf Sardinien oder dem kulinarischem Schneckenfest – der Sagra della lumaca – in Poggio Murella, in der Nähe von Saturnia, Toskana. Für eine Übersicht der originellsten Sagre-Termine bitte hier durchklicken.
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Romantische Zeltcamps in Südafrikas Reservaten
Wer den Busch hautnah spüren, die nächtlichen Rufe der Wildnis ungefiltert hören und die Natur mit jedem Atemzug riechen möchte, wird eine originelle Zeltunterkunft mit keinem Hotel tauschen wollen, so exklusiv letzteres auch sein mag, zumal Hotels durch Bauverbote von intensiver Wildtiernähe ausgeschlossen bleiben.
Die unmittelbar an Wasser- und sonstigen Sammelplätzen der Tiere angelegten romantischen Zeltcamps fügen sich dagegen in die Landschaft verträglich ein und schützen zudem den Tierbestand durch die dadurch erzielten Einnahmen, die man durch einheimische Wilderei nicht gefährden möchte. Die Lage der schönsten Camps in Südafrika finden Sie auf unten stehender Karte und eine kurze Beschreibung, wenn Sie hierauf klicken.
Bild© : Hamiltons Tented Camp
NGAMA TENTED SAFARI LODGE
Die besten Baguettes in Paris
Ein perfektes Baguette muss eine knusprige Außenhaut und eine weiche, jedoch kompakte Füllung besitzen, knackfrisch sein, nach Mehl und Backofen riechen sowie mit einer leicht glänzenden Honigfarbe überzogen sein.
In Paris wetteifern täglich Hunderte von Bäckereien um den Platz des Baguette-Champions und Boulangerie-Wettbewerbe ermitteln diesen in strengen Auswahlverfahren nach eingehender Verkostung durch Backspezialisten. Zwei der besten Baguette-Künstler in Paris finden Sie in unten stehender Karte markiert und weitere herausragende Hersteller hier und auch hier gelistet.
75014 Paris, Frankreich
Boulangerie Stephane Secco, 75015 Paris, Frankreich
photo credit: baguettes at the Edgar Quinet market via photopin (license)
Beim Winzer wohnen
Nur die Reblaus schläft näher am Wein; näher kommen Sie den Trauben nicht mehr. Sie wohnen direkt beim Winzer, erleben die Weinerzeugung, erfahren die vielfältigen Geschmacksfinessen und kosten Weine, die gereift, jedoch nie gereist sind.
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