Wer beim Münchner Oktoberfest nur an laute, volle und abendliche Bier-Events in großen Festzelten denkt, ist noch sehr jung oder hat noch keinen Fortgeschrittenenkurs in Wiesn-Kulinarik belegt, der in die Geheimnisse der auch und vor allem vormittags und mittags kredenzten Spezialitäten abseits des lauten Bierkonsums eingeweiht hätte.
Frische Mohrenköpfe, Kaiserschmarrn, Quarkstrudel, Topfen- und Gernknödel schmecken zum Frühstück ab 9:00 Uhr genauso gut wie mittags als Nachspeisen zu Enten, Ochsen oder Steckerlfischen außerhalb der Mammutzelte in den dann beschaulichen Cafes und Kleingaststätten auf der Wiesn. Wenn dann abends der große Massenansturm hereinbricht, sollte man wieder verschwunden sein oder sich in Zelten verstecken, die nicht als Partyhochburgen gelten, es sei denn, man mag gerade dies. Mehr Insidertipps lesen Sie hier.
Barcelona – kulinarisch per Skateboard
Nicht Edelrestaurants, sondern Fischmärkte, Street-Food-Kioske und altmodische Traditionscafes bilden die kulinarische Landkarte der Einheimischen,
die in Barcelona per Skateboard abgefahren und durchgekostet wird; ein Gaumenschmaus, der dem Zuschauer leider nur die gute Untermalungsmusik übrig lässt. Aber sehen Sie selbst:
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Berlin Nightlife
Während Sie diese Zeilen lesen, kann die eine oder andere Location des nachfolgend verlinkten Szenenreports uncool, zu touristisch
geworden oder bereits wieder geschlossen und an anderer Stelle wiedereröffnet sein. Ständige Fluktuation von angesagten Orten, Zeiten und Typen ist das einzig Beständige im Berliner Nachtleben der tausend Subkulturen. Wundern Sie sich nicht, sondern lesen Sie hier lieber.
Deutschland
Köstliche Frittatine in Neapel
Neben einer Pizza Margherita, deren Erfindung von Neapel beansprucht wird, sollten Sie dort unbedingt Frittatine essen, wenn Sie in den Gassen der Altstadt unterwegs sind und Appetit auf ein leckeres einheimisches Grundnahrungsmittel haben, das dort an vielen Ecken angeboten wird.
Was Frittatine sind, ist schwer zu beschreiben, vielleicht eine Art frittierte Spaghetti-Burger, was wahrscheinlich eine schlimme Beleidigung für jedes Frittatina ist; deshalb lesen Sie hier selbst oder noch besser, sehen Sie zu, wie man sie macht:
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Italienische Sagre-Events
Das wilde Pferderennen durch die Gassen von Siena oder die historische Gondelregatta in Venedig sind weltbekannt, wer aber kennt schon die kleineren, unbekannten Feste mit gutem Essen – Sagre genannt – die im Sommer in ganz Italien abgehalten werden? Oder haben Sie schon einmal vom Festival della Taranta im Salento gehört, wo im August mehrere Wochen lang Musik und Volkstänze die Stadt- und Dorfplätze beherrschen und sich im Örtchen Melpignano –
wie von der Tarantel gestochen – in wilden Tänzen Tausende das Gift herausschütteln? Ebenso beeindruckend sind die von Gläubigen veranstalteten Prozessionen mit übergroßen Kerzen, die in San Marco d’Alunzio auf Sizilien jeweils von 8 starken Männern durch die Zuschauermassen getragen werden, ganz zu schweigen von der Schlangenprozession mit echten Reptilien in Cocullo, dem Schneckenrennen in Gesico auf Sardinien oder dem kulinarischem Schneckenfest – der Sagra della lumaca – in Poggio Murella, in der Nähe von Saturnia, Toskana. Für eine Übersicht der originellsten Sagre-Termine bitte hier durchklicken.
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Altstadt-Innenhöfe in Palma
Im Gassenlabyrinth der Altstadt von Palme de Mallorca verbergen sich romantische Innenhöfe hinter den trutzburgartigen Fassaden,
die sie einst vor Piraten und später vor Touristen schützten. Die Schatten und Wasser spendenden Patios – einst Warteraum und Kommunikationspunkte der Besucher – sind inzwischen auch für Reisende zu entdecken, wenn sie dafür morgens oder abends kommen. Mehr dazu hier.
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